5 Ideen, damit das schlechte Gewissen nicht bereits beim Apéritiv zuschlägt

Die Vorweihnachtszeit ist voll mit Anlässen, bei denen du zu Beginn mit einem Getränk empfangen wirst und überall kleine Körbchen und Teller mit allerlei Knabberzeugs herumstehen. Wie gelingt es dir, hier nicht bereits den Magen zu füllen und das schlechte Gewissen schon jetzt auf den Plan zu rufen?

Ich gebe dir heute 5 Ideen an die Hand. Überlege dir, was für dich funktionieren könnte. Die Tipps sollen dir helfen, entspannter an den Anlass zu gehen.

#Idee 1: Nutze deine Vorstellungskraft!

In deinem Terminplan steht ein Anlass. Weisst du bereits, was da auf dich zukommt? Welche Details sind bekannt? Findet der Anlass in einem Lokal statt oder bei jemandem zu Hause? Wie ist der Ablauf? Dauert es lange, bis der Hauptgang serviert wird? Und ist das Menu schon bekannt?

Nutze alle Hinweise, die verfügbar sind. Und dann erstelle vor deinem inneren Auge ein Bild, wie der Anlass ablaufen wird. Die weiteren Ideen helfen dir, in dieses Bild – vielleicht ist es auch eher ein Film – dein eigenes Verhalten zu integrieren. Wenn du bereits jetzt eine Vorstellung davon hast, wie du dich in den jeweiligen Situationen verhalten wirst, dann wird es auch am ehesten so geschehen. Gehst du aber einfach hin und schaust mal, was da so geboten wird, dann tappst du womöglich in die erstbeste Falle und das Desaster nimmt seinen Lauf!

#Idee 2: Gehe nicht mit leerem Magen hin!

Ich weiss, dass du nur eine gute Absicht hegst, wenn du vor einem Anlass deine Mahlzeiten etwas schmaler und leichter zusammenstellst. Doch genau dieses Vorgehen kann sich als verkehrt herausstellen. Du gehst bereits hungrig hin und fällst über die leckeren Kleinigkeiten her, weil du Hunger hast. Zudem bist du oft durch Gespräche mit anderen Anwesenden abgelenkt und merkst nicht einmal mehr, wie du Nüsse, Chips und Salzgebäck in dich hineinstopfst.

Du musst ja nich zu Hause noch eine vollständige Mahlzeit zu dir nehmen. Trinke ein Glas Wasser. Wenn du weisst, dass es bis zum Hauptgang eine gefühlte Ewigkeit dauern wird, dann isst du vielleicht noch eine Frucht. Damit legst du einen Boden, beschäftigst deinen Magen ein bisschen, so dass du nicht mit einem Hungergefühl in den Anlass startest und dich bewusst entscheiden kannst, was du von dem Angebot probierst und was nicht.

#Idee 3: Fülle deine Hände!

Sind deine Hände während des Apéritivs leer, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du zu Essbarem greifst. Fülle also deine Hände. Aber nicht mit Salznüssen! Nimm zum Beispiel das Glas bewusst in die eine Hand und lass die andere frei, um Leute zu grüssen. Die „Grüsshand“ möchtest du ja dann nicht immer wieder an der schicken Hose abstreifen müssen, weil sie voller Salz oder Paprika ist. Behalte einen kleinen Schluck des Getränks in deinem Glas und behalte es in deiner Hand, bis diese heikle Zeit vorüber ist.

#Idee 4: Achte darauf, wo du stehst!

Stell dir vor, du bist in ein interessantes Gespräch vertieft. Neben dir auf einem Stehtisch ist ein Teller mit feinen Häppchen platziert. Optimal gelegen, um unbewusst immer wieder etwas in deinem Mund verschwinden zu lassen, während du den Ausführungen deines Gegenüber lauschst. Wie viel einfacher wäre es, an einem Ort zu stehen, wo keine essbaren Verführungen in Reichweite sind! Schütze dich selber und bestimme, wo du mit deinem Gesprächspartner stehen bleibst.

#Idee 5: Triff gewisse Entscheidungen, bevor du überhaupt hingehst!

Wenn du den bevorstehenden Anlass im Geiste durchgehst, kannst du bereits wichtige Entscheidungen treffen, damit du anschliessend mit einem guten Gefühl und ohne schlechtes Gewissen nach Hause kommst.

Mögliche Gedanken und Entscheidungen können sein:

  • Ich lasse mir beim Aperitiv mein Glas nicht nachfüllen. Ich nehme einfach die erste Portion des Getränks und nippe ganz langsam daran. Mehr brauche ich nicht.
  • Ich fülle meinen Magen nicht mit Kalorienbomben, die ich nicht geniesse. Salznüsse und Chips sind zu wenig exklusiv, um mir damit den Genuss an den weiteren Speisen zu verderben. Ich spare meinen Hunger für den Hauptgang.
  • Hat es im Angebot etwas, das ich nicht kenne oder das ich unbedingt probieren möchte, dann nehme ich einfach EIN Häppchen. Ich esse es ganz langsam, nehme mit all meinen Sinnen wahr, wie es schmeckt und bilde mir darüber mein Urteil. Trifft es nicht meinen Geschmack, brauche ich auch nicht mehr davon. Ist es ein Genuss, freue ich mich darüber und bleibe gespannt, was es noch für weitere kulinarische Köstlichkeiten geben wird. Wäre ja schade, wenn ich davon nichts mehr probieren könnte, weil der Magen schon voll ist.
  • ….

 

5 Ideen und damit 5 Chancen, damit du später mit einem guten Gefühl an den Anlass zurückdenkst. Lässt du dir diese Punkte vorher durch den Kopf gehen und triffst für dich bereits die eine oder andere Entscheidung, was dien Vorgehen betrifft, so bist du optimal vorbereitet.

Nun wünsche ich dir Anlässe, die du geniessen kannst. Anlässe, an denen Genuss und Freude überwiegen, ohne dass das schlechte Gewissen alles überschattet. DU führst Regie, bist nicht ferngesteuert in deinem Verhalten. DU kannst an so einem Anlass mehr beeinflussen, als du vielleicht heute glaubst. Probiere es aus – und es gelingt!

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