5 Tipps, wie du der Frühlingsmüdigkeit entgehst

Gähnender Löwe und 5 Tipps gegen die Frühlingsmüdigkeit

Ganz langsam wird es draussen wärmer und bunter. Während die Natur voll im Saft ist und nur darauf wartet, in allen Farben zu explodieren, wirst du selber immer schlapper? Du bist müde und kannst dich kaum dazu aufraffen, auch nur die nötigsten Dinge zu tun?

Wenn ja, dann leidest du vielleicht an der Frühlingsmüdigkeit. Das ist glücklicherweise keine Krankheit, sondern lediglich eine jahreszeitlich bedingte Stoffwechselumstellung.

Bevor ich dir die 5 Tipps weitergeben kann, möchte ich dir kurz erklären, was im Körper vor sich geht. So verstehst du dann die Zusammhänge.

Was im Körper geschieht

In unserem Gehirn sitzt die Zirbeldrüse. Sie ist für die Produktion des Hormons Melatonin verantwortlich. Dieses steuert unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und beeinflusst unseren Stoffwechsel.

Sonnenlicht (Tageslicht) bremst die Ausschüttung von Melatonin ins Blut. Dunkelheit und somit die Nacht bewirkt, dass Melatonin aus den Speichern ins Blut ausgeschüttet wird. Dort hat es eine schlaffördernde Wirkung. Bis gegen Ende Mai bekommen wir noch relativ wenig Licht und fühlen uns daher eher müde und schlapp.

Die Produktion des Hormons Serotonin (unser Gute-Laune-Hormon) ist ebenfalls abhänging vom Sonnenlicht. Im Frühling haben viele Menschen einen tiefen Serotonin-Spiegel, was zu Unlust und zu depressiven Verstimmungen führen kann.

Die zunehmend höheren Temperaturen erweitern die Blutgefässe. Das Blut fliesst deshalb mit weniger Druck durch unsere Gefässe. Bei einigen Leuten löst dies Schwindelgefühle aus.

Symptome der Frühlingsmüdigkeit

Die Anzeichen der Frühlingsmüdikeit sind unterschiedlich und können einzeln oder in der Mehrzahl auftreten. Dazu gehören Müdigkeit, Wetterfühligkeit, Schwindelgefühl, Gereiztheit, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Kreislaufschwäche und Antriebslosigkeit.

5 Tipps, wie du der Frühlingsmüdigkeit entgehst

◊ Sorge für genügend Schlaf

Das beste Mittel gegen Müdigkeit ist natürlich ausreichend Schlaf. Du weisst am besten, wieviel davon du benötigst, um ausgeschlafen zu sein. Zusätzlich unterstützen kannst du deinen Körper in dieser Zeit der Stoffwechselumstellung, wenn du den Rhythmus der Hühner übernimmst. Diese sind bei Tagesanbruch wach und sitzen auf der Stange, sobald es dämmert. Stehst du früh auf und legst dich abends zeitig ins Bett, dann tankst du die maximale Menge Tageslicht. Wenn du zudem auf einen regelmässigen Rhythmus achtest und die Bettzeiten nicht jede Nacht änderst, dann unterstützt du deine innere Uhr.

◊ Wasser macht fit

Achte auf eine genügende Trinkmenge. Nimm jeden Tag mindestens 1,5 - 2 Liter Wasser oder ungesüssten Tee zu dir. Deine Zellen werden dadurch erfrischt und Abbauprodukte noch besser abtransportiert und aus deinem Körper ausgeschieden. Dein Kreislauf und dein Stoffwechsel kommen in Schwung. Du wirst feststellen, dass diese Massnahme besser wirkt als unzählige Tassen Kaffee!

◊ Gönne dir einen Frischekick aus der Natur

Iss reichlich Gemüse, Salat und Früchte. Die Vitamine beleben deine Geister! Dazu gehört jeweils eine Portion Brot, Teigwaren, Reis, Getreideflocken oder ähnliche Produkte. Sie bewirken einen Anstieg des Serotoninspiegels. Würdest du diese Gruppe von Nahrungsmitteln zu stark einschränken oder gar ganz weglassen, so verlangt dein Körper umso stärker nach Schokolade und anderen Süssigkeiten. Für die optimale Sättigung kommt ein Proteinlieferant dazu, also Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte oder Hülsenfrüchte. Mit einer ausgewogenen Ernährung gleichst du allfällige Mängel aus und gibst deinem Körper, was er benötigt.

◊ Bewegung bewirkt Wunder

Du weisst jetzt, dass du gerade in dieser Jahreszeit unbedingt Sonnenlicht brauchst. Darum ergreife jede Gelegenheit, die sich dir bietet, um nach draussen zu gehen. Du brauchst keinen anstrengenden Ausdauersport zu betreiben. Auch während zügigem Gehen kannst du ausreichend Licht tanken, die Sauerstoffzufuhr für deinen Körper steigern und den Kreislauf in Schwung bringen. Anschliessend ist dein Kopf wunderbar frei und du fühlst dich einfach nur gut.

◊ Die Macht der Gedanken

Klage nicht dauernd darüber, wie müde und abgeschlagen du bist und wie stark du dich nach dem Sommer sehst. Das bringt dich nicht weiter! Geh nach draussen, triff dich mit anderen. Das bringt dich auf andere Gedanken. Zu Hause kannst du dir ein schönes Thema auswählen, mit dem du dich beschäftigen möchtest und das dir gut tut. Vielleichts denkst du an den nächsten Urlaub und stellst dir in allen Farben vor, wie das sein wird. Das ist doch vieeeeeeeel schöner und sinnvoller als im Jammern zu verharren und sich in die Einsamkeit zu verkriechen!

Du siehst, es ist gar nicht so schwierig. Beachte diese 5 Tipps, und die Frühlingsmüdigkeit hat bei dir keine Chance!

Herzlich

Barbara

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