Zeit für eine Geschichte – eine WAHRE Geschichte!

Erfolg ohne Verzicht

Heute will ich dir eine GESCHICHTE erzählen. Eine WAHRE Geschichte. Obwohl sie teilweise vielleicht eher den Anschein macht, ein Märchen zu sein. Aber der Reihe nach…

Eine Frau, so um die 50 Jahre alt, kommt letzte Woche zu ihrem vierten Termin in meine Praxis. Sie ist stark übergewichtig. An diesem Tag sprechen wir darüber, was in den vergangenen Wochen funktioniert hat, was sie bereits an neuen Gewohnheiten entwickelt hat und wo noch kleinere Baustellen zu bearbeiten sind.

Die Frau darf sich auf die Schulter klopfen für das, was sie in den drei Monaten seit unserem ersten Treffen erreicht hat. Die Waage zeigt 16 KILOS WENIGER als damals!!!

Gigantisch! Genial! Super umgesetzt!

Und dann kommt irgendwann im Gespräch ihr GESTÄNDNIS!

Sie hätte ja schon lange gewusst, dass sie in eine Ernährungsberatung gehen sollte. Aber das sei ihr sooooo zuwider gewesen. Sie war sich sicher, die Ernährungsberaterin würde ihr einen fixfertigen, STRENGEN PLAN in die Finger drücken, sie müsste die Nahrungsmittel GENAU ABWÄGEN und feine Dinge wären sowieso VERBOTEN.

Glaub mir, meine BEWUNDERUNG für die Frau ist in diesem Moment ins Unermessliche gestiegen. Klar, sie hatte sich nicht ganz freiwillig bei mir angemeldet. Es musste so weit kommen, dass der Arzt ihr Ernährungsberatung verordnete und sie zu mir schickte. Welche GEFÜHLE und ÄNGSTE muss die Frau ausgestanden haben, bevor sie zum ersten Mal in meiner Praxis stand. Und wieder ein Schulterklopfen: Sie ist tatsächlich gekommen!

In unserem ersten Gespräch hat sie ihre Bedenken noch nicht geäussert. Das verstehe ich, schliesslich lernten wir uns gerade kennen und das Vertrauen für solche Darlegungen war noch nicht gewachsen. Aber jetzt, im vierten Gespräch, erzählt sie davon.

Warum JETZT?

Im Rückblick lächelt sie über die Vorurteile, die sie gehabt hat. Schmunzelnd erzählt sie, sie habe ja eigentlich nur eine KLEINE Änderung vorgenommen in ihrer Ernährung. Und das Resultat sei so toll, dass der Arzt darüber nachdenke, ihr die blutzuckersenkenden Medikamente zu erlassen.

Eine KLEINE Änderung?

Ja, bei mir legt niemand Nahrungsmittel auf die Waage und ich verteile auch keine Verbotslisten. Aber diese vermeintlich KLEINE Änderung hatte eine GROSSE Wirkung. Wie ein Dominostein, der alle nachfolgenden Steine mit sich reisst, wenn er umkippt. Wie eine kleine Welle, die zur Flutwelle wird. Das geschieht aber nicht von heute auf morgen. Denn die Frau hat noch etwas Wichtiges getan. Sie hat die Sache DURCHGEZOGEN! Sie hat nicht nach dem ersten Tag bereits beurteilt, ob die Massnahme etwas Gutes bewirkt. Sie hat es ausprobiert und vertraut, dass es hilft. Und sie ist DRANGEBLIEBEN.

JEDEN TAG!

Dafür wurde sie BELOHNT. Sie SPÜRT, dass sie im Alltag 16 Kilos weniger mit sich herumschleppt, und die Aussicht auf weniger Medikamente lässt sie die Motivation aufrechterhalten. Noch ist sie nicht am Ziel, denn sie will noch mehr Gewicht abnehmen. Aber die ERFAHRUNG, dass der bisherige Weg LEICHT war, ohne Verzicht und strengen Diätplan, die kann ihr niemand mehr nehmen. Und darum macht sie sich auch zuversichtlich auf die weitere Etappe.

Vielleicht stehst DU heute an dem Punkt wie diese Frau vor drei Monaten. Du möchtest unbedingt Gewicht reduzieren, aber du bist (noch) nicht bereit, die Sache an die Hand zu nehmen, weil dich allerlei Zweifel und Ängste daran hindern. Über dieses Thema schreibe ich gerne im nächsten Blogartikel.

Für heute nur noch so viel: Wenn du FRAGEN hast, stelle sie mir. Räume Vermutungen aktiv aus dem Weg! Du erreichst mich unter info@barbaraluescher.com

Herzlich

Barbara

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